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Schubs® - Angebote für Offene Ganztagsschule und Kindergarten

Sie haben auch die Möglichkeit, die Vorschlagsliste als druckfähige PDF-Datei herunterzuladen.

Immer wieder werde ich für Fortbildungsmaßnahmen für Erzieherinnen und Erzieher engagiert, besonders seit die Betreuung von Schulkindern in Hort und vor allem Offener Ganztagsschule zugenommen hat. Bei folgenden Veranstaltern bin ich öfters im Programm:

  StudienInstitut NiederrheiN (SINN)
Theaterplatz 1, 47798 Krefeld
www.krefeld.de/sinn
  AWO-Bildungsstätte Pforzen
Weidacker 50, 87666 Pforzen
www.awo-bildungsstaette-pforzen.de

Gelegentlich laden mich auch Träger von Offenen Ganztagsschulen zu Fortbildungen ein, wie etwa „Betreute Schulen Rhein-Sieg e.V.“ oder wie der „Qualitätszirkel Offene Ganztagsschule“ in Lohmar.

Daneben bitten mich gelegentlich auch Kindergärten um einen Vortragsabend für ihre Eltern oder um eine interne Fortbildung.

Berücksichtigen Sie bei Terminanfragen wegen der hohen Nachfrage bitte eine Vorlaufzeit von normalerweise mindestens einem halben Jahr.

Die Kosten für Vorträge und Fortbildungen werden stets individuell vereinbart, weil die besonderen Umstände jedes Mal andere sind. Zur Orientierung seien meine Regelsätze genannt: Das eigentliche Honorar beträgt für eine Ganztags-Fortbildung € 600,- und für einen Abendvortrag € 400,-, jeweils zzgl. Fahrtkosten (30 Ct. je km), ggfs. Übernachtung (pauschal € 60,-) und 19 % MwSt. Auf Vortragsreisen oder bei der Kombination mehrerer Veranstaltungen an einem Ort gibt es jedoch Ermäßigungsmöglichkeiten; fragen Sie bei Interesse einfach nach - in der Regel findet sich immer ein Weg der Finanzierung.
 

Themenvorschläge für die Erzieherinnenfortbildung:
 

A) Kinder brauchen Strukturen

Immer mehr Kinder leiden an motorischen Störungen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Aufmerksamkeitsstörungen mit oder ohne Hyperaktivität. Sehr viele von ihnen können sich keine Bilder oder Zahlenmengen vorstellen, wirken in ihren Bewegungsabläufen unharmonisch und verwechseln vorwärts / rückwärts bzw. rechts / links. Auch das Einhalten von Regeln, ihre mangelnde soziale Sensibilität und fehlendes Unrechtsbewusstsein werden bereits im Vorschulalter immer stärker zu einem Problem.

- Was verstehen wir unter „Strukturen“, und wie entwickeln sie sich?
- Wie lassen sich Strukturdefizite aufholen?
- Mit welchen Erziehungsprinzipien lässt sich auffälliges Verhalten beeinflussen?
 

B) „Zappelphilipp“ und „Tagträumer“ – Aufmerksamkeitsstörungen
mit und ohne Hyperaktivität im Alltag von KiTa bzw. Hort und Offener Ganztagsschule

ADS-Kinder fallen auf. Besonders die hyperaktiven „kleinen Wilden“ springen uns buchstäblich ins Auge. Darüber sollten wir aber die HYPOaktiven Tagträumer („Hans-guck-in-die-Luft“) nicht vernachlässigen. Rund fünf Prozent der Kinder eines jeden Jahrgangs (auch schon im Kindergarten) sind vom Aufmerksamkeits-Defzit-Syndrom mit oder ohne Hyperaktivität betroffen. Sie machen uns die Arbeit oft schwer, zumal sie häufig stören, sich kaum an Regeln halten und zudem von den anderen als ängstigend erlebt werden können. Aber sie tragen gleichzeitig ein großes Potenzial positiver Eigenschaften in sich, das es freizulegen und zu fördern gilt. Die Fortbildung vermittelt

  • Grundwissen über ADHS (Besonderheiten des Syndroms, Ursachen, Diagnose, Therapie etc.)
  • Im Alltag beobachtbare Verhaltensweisen von ADHS-Kindern („differential-diagnostische Kriterien“)
  • Hilfen für den erzieherischen Umgang mit ADHS-Kindern (Regeln und Strukturen)
  • Fördermöglichkeiten für Aufmerksamkeit und Konzentration (Refexivitätstraining, Selbstinstruktionen, Aktivierung der Körperspannung u. a. m.)
  • Anregungen für die Elternarbeit.

Darüber hinaus können alle Fragen der Teilnehmer/innen besprochen werden.
 

C) Hausaufgabentraining sinnvoll gestalten -
Konzentration, Motivation, Arbeitstechniken


Rund 40 % aller Schülerinnen und Schüler haben Konzentrationsprobleme.

Die schulische Leistungsmotivation und damit die Anstrengungsbereitschaft bei den Hausaufgaben sind gleichfalls häufig schwach ausgeprägt. Beides belastet die Hausaufgaben-Betreuungssituation stark. Konzentration und Motivation sind außerdem wesentliche Faktoren für schulischen Erfolg, wie auch die Fähigkeiten, mit der Lernzeit planvoll umzugehen und sich gut zu organisieren.

Das Seminar vermittelt sowohl Hintergrundwissen als auch ganz alltagspraktische Hilfestellungen zu diesen drei Bereichen.

Inhalte:
- Konzentrationsstörungen und -schwächen
- bewegtes Lernen und dynamisches Sitzen
- Anspannung - Entspannung - Mini-Pausen
- Stärkung von Anstrengungsbereitschaft und Frustrationstoleranz
- Ritualisierung der Hausaufgabensituation
- Zeitmanagement für Schüler/innen
 
 

D) „Kollegiale Fallberatung“ -
Belastende Alltagsprobleme ohne externen Supervisor bearbeiten

Das Bedürfnis nach Supervision oder zumindest nach fachlichem Austausch ist bei Erzieherinnen groß. Mit dem aus der schulischen Beratungsarbeit stammenden Ansatz der „Kollegialen Fallberatung“ wird auch Erzieherinnen Gelegenheit geboten zu lernen, wie sie sich in einer klar strukturierten Form gegenseitig Beratung und Hilfe bieten, ohne dabei auf Experten von außen angewiesen zu sein. Die Struktur der kollegialen Fallberatungssitzungen garantiert, dass ihr Ergebnis mehr umfasst als nur die Summe der Ratschläge aller Teilnehmerinnen. Außerdem können Übungen zur Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit integriert werden.
 

E) Elterngespräche führen -
Wie wir ins Gespräch kommen und nicht ins Gerede

„Vertrauensvolle Zusammenarbeit“ zwischen Eltern und Erzieher/-innen - das ist eine natürliche Voraussetzung für gelingende Betreuung, Erziehung und Bildung. Doch häufig verlaufen Elterngespräche unbefriedigend: hohe Erwartungshaltung der Eltern, Uneinigkeit in Erziehungsfragen, Uneinsichtigkeit, Missverständnisse, Konfrontationen. Der Workshop vermittelt Grundkenntnisse über Kommunikation und übt Techniken für angstfreie, erfolgreiche Elterngespräche ein. Die Veranstaltung wird vermitteln,

- wie ein Gespräch erfolgversprechend eröffnet wird,
- wie Abwehrhaltungen erkannt und überwunden und
- wie Eltern mit Verständnis zu Einverständnis geführt werden können,
- wie man sich selbst im Gespräch wohl fühlt.

 
Themenvorschläge für Elternvorträge im Kindergarten:

 
1) Kleine Schubse für den Erziehungsalltag
(Vortrag/Lesung mit viel Gespräch)

Zeit, Verständnis, Aufmerksamkeit und Klarheit – was brauchen Kinder mehr? Dennoch ist es für Eltern heutzutage nicht immer leicht, diese Grundsätze im Erziehungsalltag bei Zeitnot und Stress durchzuhalten. Hier helfen die kleinen Schubse.

Detlef Träbert gibt Eltern Anstöße für ein harmonischeres Familienleben. Trödeln, Aufräumen, Hausaufgaben, gutes Benehmen – kaum ein Stichwort aus dem Alltag mit Kindern wird in seinem neuen Buch ausgelassen. Die unterhaltsame Veranstaltung bietet amüsante Geschichten und viele praktische Erziehungstipps.
 

2) Kinder brauchen Orientierung

Die Klagen über rücksichtsloses und zunehmend auch aggressives Verhalten schon von Kindergartenkindern häufen sich. Nicht nur Erzieherinnen, auch Eltern selbst sind immer öfter ratlos über die „richtigen“ und vor allem wirkungsvollen Erziehungsmaßnahmen. Die Flut von Erziehungsratgeberbüchern und -zeitschriften scheint diese Ratlosigkeit eher noch zu verstärken als zu mindern.

Ist der Ruf nach „strengerer“ Erziehung, nach mehr „Grenzen-Setzen“ die richtige Antwort auf diese Herausforderung der Zeit? Kinder brauchen jedenfalls Orientierung, (An-)Leitung und Halt, um ihre eigene Persönlichkeit entwickeln zu können. Der Referent; Dipl.-Päd. Detlef Träbert, will im Vortrag keine Patentrezepte vorgaukeln, sondern Grundgedanken zum Erziehen in heutiger Zeit zur Diskussion stellen. Er ist stellvertretender Bundesvorsitzender der Aktion Humane Schule e.V. und als freier Schulberater täglich mit Problemen des Lernens und Erziehens befasst.
 

3. Kinder und Eltern - fit für die Schule

Eltern haben heutzutage ein größeres Interesse denn je daran, dass ihre Kinder die Schule mit bestmöglichem Erfolg durchlaufen. Darum legen sie schon im Kindergarten Wert auf vorschulische Förderung und wollen kein „Zeitfenster der Entwicklung“ verpassen.

Doch wie sieht die bestmögliche Förderung im Vorschulalter aus? Welche Anregungen brauchen Kinder für ihre Lernfähigkeit? Sollen schulische Inhalte schon im Kindergarten vermittelt werden? Welche Lernspiele sind nützlich?

Darüber hinaus spielen die Eltern selbst eine tragende Rolle bei der Frage der Schulfähigkeit. Was macht „schulreife Eltern“ aus?

4. AD(H)S im Kindergarten

Die „Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Störung“ kann sich bereits im Kindergarten bemerkbar machen. „Bevor ein Kind Schwierigkeiten macht, hat es welche“, sagte der Individualpsychologe Alfred Adler – und AD(H)S-Kinder haben jede Menge Schwierigkeiten. Doch sehr viel Halbwissen und eine Menge Vorurteile sind diesbezüglich im Umlauf.

Wer aufmerksamkeitsgestörten Kindern gerecht werden will, braucht einen fachlichen Hintergrund. Der Vortrag vermittelt

• Grundwissen über das Syndrom,
• Verständnis für die Probleme dieser Kinder und
• pädagogische Tipps für den Umgang mit ihnen.


 

Weitere Themen sowohl für die Erzieherinnen-Fortbildung als auch für Kindergarten-Elternabende sind nach Absprache möglich.

 

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